„Oh, wo soll ich anfangen“, sagt sie schwärmerisch. „Im Mittelreich mag meine Herrin dem strikten Praiosglauben nicht gewachsen sein, doch umso weiter ihr nach Süden reist und umso milder das Klima und fruchtbarer die Landstriche werden, desto einflussreicher wird auch die holdeste aller Göttinnen. Im Horasreich etwa, findet alljährlich die Wahl der Geliebten der Göttin statt. Und auch fast überall sonst feiert man in dieser Zeit das Fest der Freuden, das größte der Rahja heilige Fest Aventuriens. Im matriarchischen Aranien nennen sie Rahja derweil meist Radscha und verehren die schöne Göttin bisweilen gar im Stande einer Staatsreligion. Die größten Tempel findet man derweil in Belhanka, Tiefhusen Fasar, Baliho und Gareth. Im Prinzip kann man sagen, dass die Rahja-Kirche überall dort großen Einfluss hat, wo das Klima und ein gewisser Wohlstand den Menschen die Augen für die wahren Freuden des Lebens öffnen.“